Wie unsere Plattform entstanden ist

Unsere Geschichte

Ein Social Media Compliance Projekt als Ausgangspunkt

Es war das letzte Projekt als Interim-Manager seiner Karriere (Alexander Ockl). Aufgabe: in einem Konzern weltweit das Reputationrisiko senken, das durch Social Media und die Mitarbeiter entsteht. Dabei machte der Gründer zwei Kernerfahrungen:

Erstens: der enorme Bedarf, Social Media beruflich zu nutzen. Und welche rechtlichen Hürden dabei Unternehmen u.A. quer über die Welt dabei im Weg stehen.

Zweitens (zum wiederholten Mal): wie schwierig es in einem Konzern sein kann, IT-Dienstleistungen von außen zu beziehen (Sourcing), wie weit der Weg vom Dienstleister zum Kunden ist und wie hilfreich es sein könnte, wenn man mit anderen Kunden in Kontakt kommen könnte, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Zertifikate für erbrachte Dienstleistungen als Ausgangspunkt der Kommunikation

task2vendor Zertifikate für erbrachte Dienstleistungen, um die richtigen Personen miteinander in Kontakt zu bringen

Wir sind Ende 2016 mit dem Plan in die Implementierung gestartet, abgeschlossene Aufträge nutzbar zu machen, um darüber eine gezielte Kontaktherstellung bzw. Kommunikation von Buyer zu Buyer bzw. Buyer zu Seller möglich zu machen. Uns wurde sehr schnell klar, wie wichtig unsere Rolle als "Man-in-the-Middle" ist und wie wichtig das Geschäftsmodell mit richtigen Anreizen ist. Wir lernten dabei außerdem die Bedeutung kennen, wie entscheidend es ist, die Identitäten glaubhaft anonymisieren, so dass die Partner wissen, mit wem sie reden, ohne Name und Firma zu kennen.

September 2017 stand dann die erste Version unserer Plattform. Und wir starteten mit einem Dienstleister in die Pilotierung.

Am Ende mussten wir aber erkennen, dass der Ansatz zu indirekt ist. Wir konnten Dienstleister nur schwer motivieren mitzumachen, weil sie so ausgelastet waren, dass sie sich die Aufträge praktisch aussuchen konnten. Und ohne Datenbasis war der Weg in die Kundenwelt zu weit für uns.

Also entschieden wir uns, das Kommunikationskonzept beizubehalten und uns auf die direkte Kommunikation und die dazu notwendige Gesprächsvermittlung zu konzentrieren.

Vom LinkedIn-Forum zur "Privacy-First" Plattform für Erfahrungsaustausch

task2vendor Unser LinkedIn-Forum mit 1000 Mitgliedern in wenigen Wochen

Um näher an die Kunden heranzukommen, hatten wir kurz zuvor bereits ein LinkedIn-Forum "Beschaffung von IT-Dienstleistungen in der DACH-Region" gegründet. Ziel: Erfahrung untereinander austauschen und darüber interessante Kontakte knüpfen. Unser Forum hatte so eine starke "User Traktion", dass wir in wenigen Wochen mehr als 1000 Mitglieder versammelt hatten. Es waren nicht "irgendwelche Mitarbeiter", sondern viele Top-Manager und Chefeinkäufer großer Unternehmen. Diese Erkenntnis war ausschlaggebend für die bereits beschriebene Kurskorrektur. Das Forum gibt es übrigens immer noch. Sie finden es hier.

Nach einigen Versuchen hatten wir die Bestätigung: digital ist der Austausch so nicht möglich. Zu viele Hindernisse. Wer schreibt schon gerne etwas, wenn 1000 Leute zuschauen.

Der Bedarf wurde ebenfalls deutlich, als einige Einkäufer begannen, über uns zu netzwerken: "Kennen Sie jemanden, der ...". Hier bekamen wir Antworten auf unsere Fragen und die Bestätigung, warum das Ganze nicht digital möglich ist.

task2vendor Der Start unserer ersten Community

Trotzdem dauerte es noch bis Dezember 2018, bis uns der erste Ramp-Up einer Community gelang: die digitale Community Einkauf und Beschaffung (DACH-Region). Es waren Chefeinkäufer und Leiter von Beschaffungsabteilungen größerer Unternehmen bzw. Konzerne, die unserer Idee eine Chance gaben. Sie wussten die Anonymisierung und die Diskretion zu schätzen, weil gerade für sie es besonders schwierig ist, sich untereinander digital auf den offenen Plattformen auszutauschen. Und weil sie einen Ort jenseits der Verkaufsgespräche suchten.

Für uns war es sehr wichtig, dass wir gelernt haben, wie wir eine Community dieser Art erfolgreich starten können. Wir haben außerdem viel über die Details unserer "Privacy-First" Kommunikation gelernt. Wir haben daher bereits Erkenntnisse über Details, die Zuckerberg in seiner Vision (März 2019) beschreibt und die auf uns zukommen werden (Mehr dazu hier).

Wir haben außerdem weitere Erkenntnisse darüber gesammelt, wie das Geschäftsmodell zu dieser Plattform aussehen muss und welche Rolle Verbände dabei spielen können. Insofern freuen wir uns, dass wir 2019 eine Kooperation mit einem großen europäischen Verband präsentieren können. Von hier aus ist es dann unser Plan, immer mehr Personen und schlussendlich ganze Firmen zu gewinnen. Doch dazu finden Sie mehr hier.